Bad Langensalza gewinnt Gold bei Entente Florale

Der Kleingartenverband Bad Langensalza freut sich über die Goldmedaille für unsere Kurstadt bei der
"Entente Florale" im Wettbewerb um die blühendste Stadt Europas. Ein besonderes Dankeschön an
unseren Mitgliedsverein die Kleingartenanlage "Am Böhmenweg e.V." und dessen Mitglieder und Vorstand, die durch ihr Engagement als eine Station des Wettbewerbs, die internationale Jury beindruckt haben.


Artikel der Thüringer Allgemeine vom 17. September 2011



Entente Florarale
Foto: Britt Mandler

Bad Langensalza gewinnt in Rogaska Slatina in Slowenien Gold im Wettbewerb Entente Florale Europe. Für die Stadt nahmen im Kulturzentrum Bürgermeister Bernhard Schönau, Touristinformationschefin Martina Damm, Rosenkönigin Anja Hobert und ihre Vorgängerin Josephine Wapsa die Goldplakette entgegen.


Riesenjubel in den Zuschauerreihen der Bad Langensalzaer Delegation am Freitagbend in Rogaska Slatina in Slowenien. Im europäischen Wettbewerb Entente Florale gewann Bad Langensalza die Goldmedaille mit den meisten Punkten gegenüber allen anderen europäischen Teilnehmern.
Rogaska Slatina. Die Jury würdigte damit vor allem die rasante Entwicklung, die die Kurstadt im Herzen Thüringens in den vergangenen 20 Jahren genommen hat. Nicht nur, wie die Kuranlagen aufgewertet und der Tourismus wiederbelebt wurden, fanden Würdigung, sondern auch die Neunutzung industrieller Brachflächen für Wohn- und Naherholungsgebiete.
Viel Eindruck hinterließ zudem, wie sehr sich die Bürger für ihre Stadt engagieren. Schon am Vormittag wurde gerätselt, welche Stadt in Europa die blühendste ist. Rogaska Slatina, der 11.000-Seelen-Kurort, der 2008 im Europawettbewerb selber Silber gewann, hatte für die Teilnehmer aus elf Ländern und 19 Kommunen extra ein kleines Volksfest ausgerichtet, um sich vorzustellen.
Die Bad Langensalzaer waren mit 48 Teilnehmern eine der größten angereisten Gruppen. Ob es zum Sieg reichen würde, blieb bis zum Schluss ungewiss, denn die Jury schwieg eisern. "Das ist wie beim Eurovisions-Wettbewerb. Da hofft auch jedes Land auf die meisten Punkte", war schon auf der zwölfstündigen Anreise zu hören.
"Letztlich zählt aber der olympische Gedanke. Dabeisein ist schon viel wert und wir wissen alle, wie schön unsere Orte sind", schob gestern eine Teilnehmerin aus Wiesenburg, der zweiten deutschen Kommune im Wettbewerb, hinterher. Die Wiesenburger nahmen Silber mit nach Hause.
"Jeder von Ihnen ist ein Gewinner", betonte Jury-Chef Clive Addison. "Denn Sie gehören zu den wenigen, die unter den Besten der Besten sind", betonte er. Gold sei natürlich das höchste Ziel, sei kaum zu erreichen und nur an die Kommunen mit der höchsten erreichten Punktzahl vergeben.
Silber und Bronze seien allerdings ebenso wie die Teilnehmerurkunde auch keine Trostpreise, sondern Beweis dafür, wie lebenswert die Kommunen sind, die sich dem Urteil der Jury gestellt haben.
Die Bad Langensalzaer feierten ihren Sieg bis in die Nacht hinein mit den anderen Siegerstädten und -dörfern. Heute Vormittag stellt sich Bad Langensalza noch einmal im Rahmen einer Präsentation vor, dann geht es auf die Heimreise.
Neun Kommunen wurden mit Gold geehrt, an die restlichen Teilnehmer gingen Silberplaketten. Zwei Sonderpreise für die beste Bürgerbeteiligung und für besonderes Engagement für Behinderte wurden an Teilnehmer in Italien und Großbritannien verliehen. "Sie haben nun allen Grund zu feiern", meinte Jury-Chef Clive Addison zum Abschluss und betonte, dass im Entente Florale Wettbewerb das europäische Ideal lebe. Im kommenden Jahr findet die Entente Florale Europe in Venlo (Niederlande) statt.

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Die Jury bei der Kleingartenanlage "Am Böhmenweg e.V."



Der MDR 1 Radio Thüringen war in der Kleingartenanlage „Rasenmühle“ zu Gast

Große Freude kam bei den Gartenfreunden auf, als der MDR Mitte Juni anrief und mitteilte, Ihr seid dabei, Johannes und der Morgenhahn werden euer Wissen testen. Eine Woche lang, jeden früh eine Frage beantworten und 100 EURO pro richtige bekommen.
Am Donnerstag vor der Fragewoche war Marcel Ramm, Reporter beim MDR, zu Gast bei uns, um einiges über unseren Verein zu erfahren.
Kurzer Hand fand sich eine kleine aber sehr gemütliche Runde zusammen, der Grill wurde angeworfen, Getränke kalt gestellt, Salate angefertigt und eine leckere Erdbeertorte für unseren Gast gezaubert.  
In der darauf folgenden Woche trafen sich ca. 15 Mitglieder jeden früh so  gegen 07.40 Uhr, bei Kaffee und Frühstück, um  dann per Telefon die jeweilige Frage zu beantworten.
Am Ende der Woche konnte sich der KGV „Rasenmühle“ über einen Check in Höhe von 400 EURO freuen.  
Dass  alle viel Spaß  hatten und dazu noch 400 Euro für die Vereinskasse rauskamen, sollen die nachfolgenden Bilder zeigen.

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Der Kleingärtnerverband mit im Wettbewerb um die blühendste Stadt Europas

unser Mitgliedsverein die Kleingartenanlage "Am Böhmenweg e.V." war am 18.Juli eine von 18 Stationen der Stadt im Europawettbewerb zur "Entente Florale Europe 2011". Die Kleingartenanlage zeigte als Beispiel das äußerst aktive Kleingartenwesen in unserer Kurstadt Bad Langensalza.

Ankunft
Ankunft der Jury an der Kleingartenanlage "Am Böhmenweg"


Begruessung
Der Vorsitzende des Kleingärtnerverbandes Bad Langensalza Werner Karkossa, bei seiner Begrüßungsrede.

Rundgang
Die Jury beim Rundgang In der Gartenanlage mit dem Vereinsvorsitzenden Gartenfreund Dünnebeil.




Thüringer Allgemeine 12.August 2010


Es ist grün und bunt, will ständig gepflegt sein, duftet nach Blumen und ist etwa 400 Quadratmeter groß: Das ist die Kurzbeschreibung des Kleingartens „Am Böhmenweg" von Rainer Ludwig. Auf diesen 400 Quadratmetern hat er sich ein kleines Paradies geschaffen.
Paradis
EIN PLATZ FÜR GENIESSER

Von Iris Henning

BAD LANGENSALZA.

Der Eingang in dieses Paradies ist keine Pforte. Es ist ein Portal aus üppigem Grün. Wer durch dieses Portal schreitet, lässt den Alltag schnell hinter sich.
Freundlich begrüßt Rainer Ludwig den Gartengast, lädt ihn ein, Platz zu nehmen auf der lauschigen Terrasse, gern bereit, zu einem Schwätzchen bei einer Tasse Kaffee. An diesem Nachmittag ist die Arbeit bereits erledigt. Die Gemüsebeete bestehen jeden Schönheitswettbewerb, die Blumen zeigen ihre Blütenpracht, als warteten sie nur darauf, als Models für einen Gartenkatalog entdeckt zu werden, Äpfel sind dabei, reif zu werden. „Ja, mein Garten", lächelt Rainer Ludwig. „Er macht mir einfach viel Spaß", sagt er. Von der vielen Arbeit, die darin steckt, dem Bücken, Graben und jäten, spricht er nicht.

Auch nicht während des Rundgangs, vorbei an einem Springbrunnen, an geschnitzten Holzfiguren, an einem Teich mit Sumpfzone und einer Voliere. Kaum zu glauben, dass das alles seinen Platz findet und dieses 400 Quadratmeter-Refugium dennoch kein bisschen eng wirkt. Der Bad Langensalzaer ist eben ein geschickter Gartengestalter. Der Geschickte hat auch eine wahre Efeu Pracht rund um seine Terrasse nach seinen Vorstellungen wachsen lassen.
Die grünen Wände lassen keinen neugierigen Blick eindringen. Durch die mit Blumen geschmückten „Fenster" im Efeu schickt die Sonne dennoch genügend Licht.
Seit 1987 besitzt Rainer Ludwig diese Parzelle „Am Böhmenweg". Gar nicht so einfach war es, damals einen der begehrten Gärten zu bekommen. Die Wartelisten auf ein Stück Grün am Rand der Stadt waren lang. Mitunter dauerte es Jahre, bis man an der Reihe war. Die bereits vorliegende Anmeldung der Eltern positionierte ihn nicht an die letzte Stelle. 23 Jahre ist das nun her, seit er die 400 Quadratmeter arbeitsreiches Glück gepachtet hat. Gut entwickelt hat sich in den Jahren nicht nur der Ludwig'sche Garten, sondern auch die Nachbarschaft. „Es ist eben schön hier", sagt der Kleingärtner und blickt dabei ringsum. Für ihn gilt das nicht nur im Sommer, sondern zu jeder Jahreszeit. Täglich führt ihn sein Weg von der Stadtwohnung in sein kleines Paradies.


Brunnenfest 2009

Brunnenfestumzug

Der Festwagen des Kleingärnerverbandes beim Brunnenfestumzug in Bad Langensalza im Juni 2009